Foto: Pexels/Michaela St

„Herten liest besonders“: Vorleseprojekt mit Hertener Freiwilligenagentur & Stiftung km2 ab 2026

2026 starten die Freiwilligenagentur Herten und die Stiftung „Ein Quadratkilometer Bildung“ (km2) ein neues Kulturprojekt, das die Lesekultur in Herten auf unkonventionelle Weise fördern möchte: „Herten liest BESONDERS“ . Gefördert werden sie dabei von den ZUKUNFTSWERKERN.

Ab dem 26. Februar 2026 findet jeden letzten Sonntag im Monat eine Lesung an einem ungewöhnlichen oder besonderen Ort statt – dort, wo man Literatur normalerweise nicht erwartet: im Schwimmbad, im Straßenbahndepot, auf den Wassertürmen oder an anderen überraschenden Orten der Stadt.

Ziel ist es, vor allem Kinder, Familien und junge Menschen für das Lesen zu begeistern, neue Zielgruppen zu erreichen und die Vielfalt der Literatur sichtbar zu machen.

Durch sorgfältig kuratierte Lesungen lokaler Autor:innen, Künstler:innen, Vorleser:innen und Kinder entsteht ein besonderes Erlebnis, das Inhalte und Orte kreativ miteinander verbindet.

Diese Termine stehen bereits fest:

22. Februar 2026, 11 bis 13 Uhr // Umwelt-Werkstatt der Diakonie Recklinghausen
Geschichten über Maulwürfe mit Uwe Rabe

29. März 2026, 11 bis 13 Uhr // Straßenbahn vor dem Depot
„Viel Verkehr“ mit Michael Feller, Geschäftsführer der Vestischen Straßenbahnen

26. April 2026 // Friedhofskapelle
„Es wird Licht“ mit Gabi Neumann

31. Mai 2026 // Schlosskapelle
„So wie ich bin“ mit Eva Ernst

28. Juni 2026, 11 bis 13 Uhr // Feuerwehr
„Wasser Marsch“ mit Hermann Pieper, Beigeordneter für Bildung und Soziales der Stadt Herten

26. Juli 2026, 11 bis 13 Uhr // Wassertürme Herten
„Es tropft…“

30. August, 11 bis 13 Uhr // Schwimmbad
„Die Sonne brennt“ mit Hanna Prang, k2m

27. September 2026 // Halde Hoheward
„Drachenzähmen leicht gemacht“ mit Bodo Klimpel, Landrat des Kreises Recklinghausen, & Dr. Bernhard Kasperek

25. Oktober 2026 // Franz-Hahn-Werkstatt
„Das Regenbogenschaft“ mit Anja Ollmert

29. November 2026 // Hof Wessels
„Winter der Kulturen“ mit Karina Spohr

20. Dezember 2026 // Kirche Heiliger Dimitrios
„Die Welt ist bunt“ mit Fred Toplak

Widerstand im NS-Regime: 600 Gäste besuchen Ausstellung der Willy-Brandt-Realschule

Am 27. Januar 2026, dem Gedenktag für Opfer des Nationalsozialismus, erinnerten Schüler:innen der Willy-Brandt-Realschule in Herten an den Widerstand, den jüdische Menschen gegen das NS-Regime geleistet haben. Unterstützt wurden die Schüler:innen der 10. Jahrgangsstufe von der Stadt Herten, dem Förderverein „Demokratie Leben“ sowie von den ZUKUNFTSWERKERN.

Von links: Andreas Sondermann, Schulleiter der Willy-Brandt-Schule Herten, Markus Werner, Vorsitzender des Fördervereins der Willy-Brandt-Schule, sowie Dr. Bernhard Kasperek, Vorsitzender des Vorstands von DIE ZUKUNFTSWERKER

Mehr als 600 Schüler:innen und weitere Interessierte besuchten die Ausstellung in der Willy-Brand-Schule und bestaunten verschiedenste multimediale Ausstellungsstücke: vom virtuellen Rundgang durch das weltbekannte Anne-Frank-Haus in Amsterdam über Kurzfilme bis zu den eigens für die Aufstellung aufgenommenen Podcasts „Die Welle“. Mit emotionalen Installationen wie gebastelten Collagen, Zeichnungen und den „Erinnerungskoffern“ erinnerten die Schüler:innen an Opfer des NS-Regimes und berichteten von den Geschichten und Schicksalen dieser Menschen.

Doch die Ausstellung sollte nicht nur in die Vergangenheit blicken: Indem sich die Schüler:innen mit dem Thema „Rassismus“ auseinandergesetzt haben, eröffneten sie kritische Perspektiven auf unsere heutige Gesellschaft und was jede:r Einzelne tun kann, um „Nie wieder“, der Warnruf der Holocaust-Erinnerungsbewegung, auch in Zukunft Realität werden zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

Trafen sich in der CreativWerkstatt, um über das Projekt „AlphaStarter“ miteinander zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen: Hermann Pieper (Beigeordneter für Bildung und Soziales), Christoph Schenk (Schulleiter der Martin-Luther-Schule), Bürgermeister Fred Toplak, Christine Fester (VHS Herten-Studienleiterin für Sprachen, Arbeit und Beruf, Digitales), Verena Cornely Harboe (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Bernhard Kasperek (Stiftung Die Zukunftswerker), Kai Heppelmann (stellvertretender Schulleiter der Willy-Brandt-Schule) und Stefanie Dobberke (Leiterin des Amtes für außerschulische Bildung und Kultur der Stadt Herten) (v. l.). (Foto: Stadt Herten_Jana Putze)

ZUKUNGFTSWERKER unterstützen Sprachförderung mit „AlphaStarter“

Ein innovatives Bildungsangebot für neu zugewanderte Jugendliche hat die Volkshochschule (VHS) Herten mit „AlphaStarter“ ins Leben gerufen. Ziele dieses Projekts: Schüler:innen der Sekundarstufe I mit speziellen Alphabetisierungsbedarfen besonders zu fördern und ihnen so eine schnellere Teilnahme am Regelunterricht zu ermöglichen.

„AlphaStarter“ ist ein Kooperationsprojekt mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB), mehreren weiterführenden Schulen in Herten und den ZUKUNFTSWERKERN.

Seit September 2025 nehmen Schüler:innen des Städtischen Gymnasiums, der Rosa-Parks-, Martin-Luther- und der Willy-Brandt-Schule an dem Programm teil. Unterrichtet werden sie in Gruppen an fünf Vormittagen pro Woche in der CreativWerkstatt unter der Anleitung von zwei erfahrenen Lehrkräften, die in Deutsch als Zweitsprache und Alphabetisierung qualifiziert sind.

Eine Besonderheit des Projekts ist die wissenschaftliche Beratung durch den Lehrstuhl von Prof. Dr. Heine an der Ruhr-Universität Bochum. Zum Wintersemester 2025 wurde eigens ein neues Seminarangebot geschaffen, durch das Lehramtsstudierende seit Oktober im „AlphaStarter“-Unterricht hospitieren und eigene Lehrversuche durchführen können. Damit fließen aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Lehre direkt in die Praxis ein – und umgekehrt.

„Ich freue mich, dass wir Schüler:innen durch das Projekt ,AlphaStarter‘ eine schnellere und verbesserte Teilnahme am Regelunterricht ermöglichen und somit die Möglichkeiten der Integration sowie die Aussicht auf eine Teilhabe an der Lebens- und Erwerbswelt stärken. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement“, so Bürgermeister Fred Toplak. Hermann Pieper, Beigeordneter für Bildung und Soziales, schließt sich diesem Dank an und berichtet vom ersten sichtbaren Erfolg: „An den beteiligten Schulen zeigt sich bereits jetzt, dass das Projekt nicht nur Kinder und Jugendliche mit Alphabetisierungsbedarf fördert, sondern auch Lehrkräfte entlastet, weil die Alphabetisierung ausgelagert wurde.“

Stefanie Dobberke, Amtsleiterin für außerschulische Bildung und Kultur, fügt hinzu: „Die Erfahrungen der ersten Monate helfen uns dabei, das Angebot weiterzuentwickeln und noch besser an die Bedürfnisse in Herten anzupassen.“ Dazu steht die VHS Herten mit allen Beteiligten weiterhin im Austausch.

Das Projekt „AlphaStarter“ wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Unterstützung der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER finanziert. Bereits jetzt steht fest, dass das Projekt 2026 fortgeführt wird.

 

Trafen sich in der CreativWerkstatt, um über das Projekt „AlphaStarter“ miteinander zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen: Hermann Pieper (Beigeordneter für Bildung und Soziales), Christoph Schenk (Schulleiter der Martin-Luther-Schule), Bürgermeister Fred Toplak, Christine Fester (VHS Herten-Studienleiterin für Sprachen, Arbeit und Beruf, Digitales), Verena Cornely Harboe (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Bernhard Kasperek (Stiftung Die Zukunftswerker), Kai Heppelmann (stellvertretender Schulleiter der Willy-Brandt-Schule) und Stefanie Dobberke (Leiterin des Amtes für außerschulische Bildung und Kultur der Stadt Herten) (v. l.). (Foto: Stadt Herten_Jana Putze)

Trafen sich, um über das Projekt „AlphaStarter“ zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen (v.l.): Hermann Pieper (Beigeordneter für Bildung und Soziales), Christoph Schenk (Schulleiter der Martin-Luther-Schule), Hertens Bürgermeister Fred Toplak, Christine Fester (VHS Herten-Studienleiterin für Sprachen, Arbeit und Beruf, Digitales), Verena Cornely Harboe (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Bernhard Kasperek (Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER), Kai Heppelmann (stellv. Schulleiter der Willy-Brandt-Schule) und Stefanie Dobberke (Leiterin des Amtes für außerschulische Bildung und Kultur der Stadt Herten). Foto: Stadt Herten/Jana Putze

Foto: Pexels/Roman Odintsov

Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag 2026: Willy-Brandt-Realschule lädt interessierte Bürger:innen ein

Am 27. Januar 2026 gestalten die Schüler:innen und Lehrer:innen der Willy-Brandt-Realschule eine Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag in Kooperation mit der Stadt Herten. Eingeladen sind nicht nur Schüler:innen ab der Jahrgangsstufe 10 aller weiterführenden Schulen in Herten, sondern auch weitere interessierte Bürger:innen. Erwartet werden rund 600 Gäste. Die Ausstellung kann von 15 bis 17 Uhr in der Willy-Brandt-Realschule besichtigt werden.

Ziel der Ausstellung ist, das Motto „Niemals vergessen“ zu verdeutlichen und Besucher:innen rund um das Thema „Widerstand in der NS-Zeit“ zu informieren und sensibilisieren, um auch aktuell jeglicher Form von Extremismus entgegen treten zu können.

Den Auftakt der Projektphase macht ein thematisch passendes Theaterstück „Engel mit nur einem Flügel“ (Theater Töfte), das von der „VHS Herten – Demokratie leben“ finanziert wird.

Mit ihrer finanziellen Förderung unterstützen die ZUKUNFTSWERKER die Anschaffung von technischem Zubehör für die Erstellung der multimedialen Installationen, u.a. eines virtuellen Rundgangs durch das Anne-Frank-Haus, der Podcasts „Die Welle“ und Collagen.

Große Augen dank ZUKUNFTSWERKER: Mobiles Planetarium begeistert Schüler:innen

Einmal in den Weltraum und zurück – und das in einer Schulstunde. Das geht – wenn auch nur virtuell.

Mit einem mobilen Planetarium haben Deutschlehrer:innen der 6. Klasse an der Rosa-Parks-Schule Herten ihren Schüler:innen das aktuelle Thema „Reisen ins All“ nähergebracht. Im aufblasbaren eduDome konnten die Schüler:innen eine exklusive Planetariumsshow rund um die erste Mondlandung genießen, natürlich mit den zugehörigen Licht- und Soundeffekten.

Möglich wurde dieser kurzfristige Weltall-Ausflug durch die ZUKUNFTSWERKER und ihre finanzielle Unterstützung. Diese Unterstützung hat bei den Schüler:innen für viel Staunen, große Augen und Begeisterung gesorgt.

ZUKUNFTSWERKER auf dem SPK-Stiftungsforum

Erfahren, wie engagierte Menschen im Vest Gemeinwohl schaffen: Das konnten die Teilnehmenden des Stiftungsforum der Sparkasse Vest im Oktober. Da durften auch DIE ZUKUNFTSWERKER nicht fehlen: Stefan Prott, Mitglied im Vorstand der ZUKUNFTSWERKER, führte als Moderator durch ein abwechslungsreiches Programm aus kurzen Talks, Diskussionen und eine interaktive Fragerunde, während Dr. Bernhard Kasperek, Vorstandsvorsitzender, in einem Workshop die Stiftung vorstellte und darüber informierte, wie die Gründung der eigenen Stiftung gelingt.

Besonderen Anklang fanden bei den Besucherinnen und Besuchern des Forums die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit „Lebensperspektiven für benachteiligte Kinder und Jugendliche erweitern“ und „Erinnerung an den Holocaust und Kampf gegen Antisemitismus fördern“. Doch auch die bisherigen Projekte aus den Bereichen Kulturförderung oder Ausbildung sowie die Förderung regionaler Akteure stießen auf das Interesse der Workshop-Teilnehmenden.

Lesepaten für Herten: ZUKUNFTSWERKER finanzieren Fortbildung zur Leseförderung

Seit August 2022 besteht die Lesepaten-Initiative Herten, die an neun Hertener Schulen tätig ist. Im September hat die Initiative eine Fortbildung im Bürgerhaus Herten ausgerichtet – finanziert von der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER. Unter dem Titel „Wunder-Welten erlebbar machen“ hielten Referent:innen vom Bundesverband Leseförderung Vorträge über die Stufen des Lesenlernens, vom Vorschulkind bis zum Einschulungsalter. Die Expert:innen erklärten neben theoretischen Grundlagen auch, wie Lesepat:innen die Schüler:innen individuell unterstützen können, z.B. mit vielfältigen Übungen oder Spielen zum Erlernen und Automatisieren des Lesens.

Ziel der Lesepaten-Initiative ist es, die Lesefähigkeit zu verbessern, den Wortschatz von Kindern zu erweitern und Freude an Büchern zu fördern. Neue Interessenten für die Arbeit als Lesepat:innen sind herzlich willkommen und können sich jederzeit melden unter lesepaten-initiative@web.de.

Das Leben ist (k)ein Ponyhof: ZUKUNFTSWERKER ermöglichen mehrtätigen Reitausflug für Schüler:innen

Mit insgesamt 14 Schüler:innen konnte die Rosa-Parks-Schule Herten vier großartige Tage auf einem Reiterhof im Emsland verbringen. Die Kinder waren ausnahmslos begeistert und konnten viele bereichernde Erfahrungen sammeln. Die theoretischen Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit dem Pferd, die sie im Rahmen eines Kurses vorher angesammelt hatten, konnten sie auf der Fahrt praktisch vertiefen und anwenden. Alle Schüler:innen waren am Ende der vier Tage in der Lage, eigenständig ein Pony zu führen und zu reiten. Dabei lernten sie vor allem auch, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. So konnte die Fahrt einen wertvollen Beitrag zu unserer Beziehungsarbeit mit den Schüler:innen und auch zwischen den Kindern untereinander leisten.

Ermöglicht wurden Fahrt und Aufenthalt auf dem Reiterhof durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER.

Foto: Pexels/JÈSHOOTS

Hertener Jugendliche auf Italienreise: ZUKUNFTSWERKER machen „Kulturschock“ möglich

Der Arbeitskreis Jugendzentrum Nord e.V. hat im Jahr 2024 erstmalig das Projekt „Kulturschock“ für Hertener Jugendliche durchgeführt. Die Idee dahinter ist simpel: Eine ausgewählte Gruppe von Jugendlichen erhält gemeinsam die Möglichkeit, Dinge zu erleben, mit denen sie vorher noch nie in Berührung gekommen sind. So erlebten die ersten Jugendlichen beispielsweise einen Kniggekurs mit mehrgängigem Menü in der Recklinghäuser Engelsburg und machten ihren ersten Tagesausflug über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus nach Amsterdam. Mit diesen Erlebnissen sollen junge Menschen erfahren, dass es sich lohnt, Teil der Mehrheitsgesellschaft zu sein, für seine Wünsche zu arbeiten und vor allem ins Gespräch mit den Mitarbeitenden kommen, um gemeinsam an Ideen für die eigene Zukunft zu arbeiten.

Mit diesem Konzept konnte der Arbeitskreis die Stiftung die ZUKUNFTSWERKER für sich gewinnen. Gemeinsam wurde im Jahr 2025 ein neuer Baustein hinzugefügt. Eine Gruppe von Jugendlichen erhielt die Möglichkeit, auf eine Bildungsfahrt nach Italien zu fahren. Alle Teilnehmenden hatten zuvor noch nie eine Urlaubsreise ins Ausland gemacht. Um für das Projekt und alle seine Bausteine genug Budget zu erwirtschaften und sich als selbstwirksam zu erleben, veranstalteten die Jugendlichen, gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Jugendzentrums und der Stiftung, ein Charity-Dinner mit italienischem Motto. Hierzu wurden knapp 40 Personen aus der Hertener Stadtgesellschaft eingeladen. Diese belohnten die Jugendlichen, im Anschluss an das Dinner, mit einer Spende. Die ZUKUNFTSWERKER fungierten hierbei auch als Ankerstiftung, welche mit einer Zuwendung in Höhe von 2.500 € den Startschuss für alle Spenderinnen und Spender gab. Durch die großzügigen Spenden von Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen konnten die Jugendlichen sich ihren Traum erfüllen und ihre harte Arbeit wurde belohnt. Darüber hinaus konnten auch für die weiteren Projektbausteine sowie für den Kinderbereich des Hauses Spenden akquiriert werden.

Ende Juli ging es für insgesamt neun Tage in die toskanischen Berge. Hier hatten sie sich gemeinsam ein tolles Programm überlegt: Ein kultureller Tagesausflug nach Florenz, eine Wanderung durch die wunderschönen italienischen Berglandschaften, ein gemeinsamer Pizza-Workshop bei Einheimischen und Ausflüge ans Meer standen ebenso auf dem Programm, wie gemeinsame Gruppenzeit. Für alle Teilnehmenden war es ein einmaliges Erlebnis, für viele das erste Mal, dass sie einen Strand sehen und im Meer schwimmen konnten. Die Jugendlichen schickten Postkarten an ihre Lieben daheim, tranken zum ersten Mal einen echten italienischen Espresso und staunten über das beeindruckende Bergpanorama. Erlebnisse, die für viele Menschen zu einem Auslandsaufenthalt dazugehören, waren für die ausgewählten Jugendlichen etwas ganz Besonderes. In ihrem Alltag hatten solche Eindrücke zuvor noch nie stattgefunden.

Die Stiftung die ZUKUNFTSWERKER hat dem Arbeitskreis bereits zugesagt, auch im Jahr 2026 das Projekt und die damit verbundene Bildungsfahrt zu unterstützen. Die nächste Gruppe von Jugendlichen steht bereits in den Startlöchern, um sich beim zweiten Charity-Dinner ihr Budget für das nächste Jahr zu erwirtschaften.

 

Impressionen der Bildungsfahrt 2025 gibt es in diesem Video:

ZUKUNFTSWERKER unterstützt die MLS TanzCompany: Engagement für junge Talente in Herten

Die Stiftung ZUKUNFTSWERKER freut sich, die MLS TanzCompany zu unterstützen. Die TanzCompany, gegründet im Jahr 2017, hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in der Hertener Kulturszene etabliert. Mit Auftritten wie auf der Zeche Schlägel und Eisen sowie dem zweiten Platz beim Landessportfest „Tanzende Schulen“ 2018 in Ibbenbüren konnte die Gruppe bereits beachtliche Erfolge feiern.

Ein besonderes Anliegen der MLS TanzCompany ist die Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie die Integration durch gemeinsames Tanzen. Das starke Teamgefühl, das über die Jahre gewachsen ist, wird durch Disziplin, Zusammenhalt und Ehrgeiz immer weiter gestärkt. Die Gruppe engagiert sich zudem regelmäßig bei der Gestaltung des Volkstrauertages in Herten und Westerholt in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Gesellschaftslehre.

Am 9. Juli 2025 stand für die jungen Tänzerinnen und Tänzer ein besonderes Highlight an: die Teilnahme am „School Dance Contest“ in Hagen. Dieses Event hat der TanzCompany die Möglichkeit geboten, ihre pädagogische und tänzerische Entwicklung einem breiten Publikum zu präsentieren und das Gemeinschaftsgefühl weiter zu stärken.

Um die Teilnahme am Wettbewerb zu ermöglichen, war die TanzCompany auf Unterstützung für den notwendigen Bustransfer angewiesen. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 790 Euro. Dank des Engagements der ZUKUNFTSWERKER konnte diese Hürde erfolgreich genommen und die Teilnahme ermöglicht werden.