Beweg dich stark! – Naturerlebnisse für Körper, Kopf und Herz

In den Osterferien 2026 nahmen 14 Kinder an der viertägigen Ferienfreizeit „Beweg dich stark!“ im BUND‑NaturErlebnisGarten Herten teil. Die Kinder erlebten eine medienfreie Zeit voller Bewegung, Naturerfahrungen und kreativer Aktivitäten. Sie schnitzten, gestalteten Birken‑ und Weidenkränze, bemalten Steine, pflanzten einen Kirschbaum und bauten gemeinsam eine Schubkarre zusammen. Ein eigener Klettertag stärkte Mut, Motorik und Selbstvertrauen.

Sport machen oder abhängen? Bei der viertägigen Ferienfreizeit im BUND-NaturErlebnisGarten Herten war für die Kinder beides möglich – manchmal sogar gleichzeitig.

Ein Schwerpunkt lag auf der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): Die Kinder reinigten mehrere Teiche, retteten Wasserlebewesen und lernten viel über Artenvielfalt, Gewässerschutz und verantwortungsvolles Handeln in der Natur. Ein im Teich gefundenes Handy bot Anlass, über Müllvermeidung und Ressourcenschutz zu sprechen. Das soziale Lernen spielte eine wichtige Rolle, denn die Kinder organisierten eigenständig einen kleinen Verkauf zugunsten des Kinderhospizes, ein starkes Zeichen dafür, dass sie Verantwortung nicht nur für die Umwelt, sondern auch für andere Menschen übernehmen können.

Dank der Unterstützung der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER konnten die Kinder erleben, wie Natur, Bewegung und gemeinsames Tun ihre Gesundheit stärken und wie sie selbst aktiv zu einer nachhaltigen und solidarischen Gemeinschaft beitragen.

Ort des Erinnerns: Berufskolleg Gladbeck besichtigt NS-Gedenkstätten in Belgien

Am 20. Februar 2026 machten sich die Klassen DWV2 und DWV3 des Berufskollegs Gladbeck auf den Weg nach Belgien, um das ehemalige SS-Durchgangslager Fort Breendonk zu besuchen. Die Festung war ursprünglich zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Teil eines Verteidigungsrings um Antwerpen gebaut worden und sollte die wichtige Hafenstadt vor Angriffen aus dem benachbarten Ausland schützen. Nach der Besetzung Belgiens durch die Nationalsozialisten im Jahr 1940 wurde das Fort jedoch in ein Haft- und Durchgangslager umgewandelt, in dem politische Gefangene, Widerstandskämpfer sowie Jüdinnen und Juden unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten wurden.

Gemeinsam mit einer Lerngruppe der Rosa-Parks-Schule aus Herten und unterstützt durch den „Kinderlehrhaus e.V.“ sowie die Stiftung „Die Zukunftswerker“ fuhren die Schüler*innen mit dem Bus zur heutigen Gedenkstätte. Schon während der Fahrt erhielten sie erste Informationen zur Geschichte des Forts, zur deutschen Besatzung Belgiens und zur Bedeutung des Lagers im System der nationalsozialistischen Verfolgung. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem belgischen Widerstand, der trotz großer Gefahr Sabotageakte, geheime Treffen und Hilfe für Verfolgte organisierte.

Im Anschluss an den Besuch des Durchgangslagers Breendonk fuhren die Klassen zum Soldatenfriedhof in Lommel, auf dem mehr als 39.000 Menschen begraben liegen – vor allem, aber nicht nur, deutsche Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie weitere Kriegsopfer. Auf dem Friedhof ruhen nicht nur Opfer von Krieg und Gewalt, sondern auch Täter – so auch der ehemalige Kommandant von Breendonk, Philip Schmitt, dessen Grabkreuz bewusst ohne Namensnennung gestaltet wurde, damit dieser Ort weder zur Pilgerstätte für Neo-Nazis noch zum Ziel von Vandalismus oder Grabschändung wird. Diese Ambivalenz des Ortes machte den Schüler*innen deutlich, dass Erinnerungskultur immer auch mit schwierigen Fragen nach Schuld, Verantwortung und einem respektvollen Umgang mit den Toten verbunden ist.

Im Berufskolleg selbst wurde zudem die Ausstellung „Verzerrt, verfälscht, verteufelt – antisemitische Karikaturen unter der Lupe“ zum antisemitischen Hetzblatt „Der Stürmer“ ausgerichtet. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage, wie antisemitische Propaganda funktioniert hat und bis heute wirkt und steht als Wanderausstellung auch anderen Schulen zur Verfügung. Als besonderer Gast besuchte der 1. Stellvertretende Bürgermeister von Gladbeck, Peter Rademacher, die Ausstellung und überbrachte Grüße der Stadt. Bei der Eröffnung der Ausstellung richteten auch Holger Pleines, Schulleiter des Berufskollegs, sowie die Lehrerinnen Dr. Rebecca Quick und Gerda Koch, die Landtagsabgeordnete Christin Siebel und die stellvertretende Landrätin des Kreises Recklinghausen, Martina Eißing, das Wort an die versammelten Gäste.

Foto: Pexels/Michaela St

„Herten liest besonders“: Vorleseprojekt mit Hertener Freiwilligenagentur & Stiftung km2 ab 2026

2026 starten die Freiwilligenagentur Herten und die Stiftung „Ein Quadratkilometer Bildung“ (km2) ein neues Kulturprojekt, das die Lesekultur in Herten auf unkonventionelle Weise fördern möchte: „Herten liest BESONDERS“ . Gefördert werden sie dabei von den ZUKUNFTSWERKERN.

Ab dem 26. Februar 2026 findet jeden letzten Sonntag im Monat eine Lesung an einem ungewöhnlichen oder besonderen Ort statt – dort, wo man Literatur normalerweise nicht erwartet: im Schwimmbad, im Straßenbahndepot, auf den Wassertürmen oder an anderen überraschenden Orten der Stadt.

Ziel ist es, vor allem Kinder, Familien und junge Menschen für das Lesen zu begeistern, neue Zielgruppen zu erreichen und die Vielfalt der Literatur sichtbar zu machen.

Durch sorgfältig kuratierte Lesungen lokaler Autor:innen, Künstler:innen, Vorleser:innen und Kinder entsteht ein besonderes Erlebnis, das Inhalte und Orte kreativ miteinander verbindet.

Diese Termine stehen bereits fest:

22. Februar 2026, 11 bis 13 Uhr // Umwelt-Werkstatt der Diakonie Recklinghausen
Geschichten über Maulwürfe mit Uwe Rabe

29. März 2026, 11 bis 13 Uhr // Straßenbahn vor dem Depot
„Viel Verkehr“ mit Michael Feller, Geschäftsführer der Vestischen Straßenbahnen

26. April 2026 // Friedhofskapelle
„Es wird Licht“ mit Gabi Neumann

31. Mai 2026 // Schlosskapelle
„So wie ich bin“ mit Eva Ernst

28. Juni 2026, 11 bis 13 Uhr // Feuerwehr
„Wasser Marsch“ mit Hermann Pieper, Beigeordneter für Bildung und Soziales der Stadt Herten

26. Juli 2026, 11 bis 13 Uhr // Wassertürme Herten
„Es tropft…“

30. August, 11 bis 13 Uhr // Schwimmbad
„Die Sonne brennt“ mit Hanna Prang, k2m

27. September 2026 // Halde Hoheward
„Drachenzähmen leicht gemacht“ mit Bodo Klimpel, Landrat des Kreises Recklinghausen, & Dr. Bernhard Kasperek

25. Oktober 2026 // Franz-Hahn-Werkstatt
„Das Regenbogenschaft“ mit Anja Ollmert

29. November 2026 // Hof Wessels
„Winter der Kulturen“ mit Karina Spohr

20. Dezember 2026 // Kirche Heiliger Dimitrios
„Die Welt ist bunt“ mit Fred Toplak

Widerstand im NS-Regime: 600 Gäste besuchen Ausstellung der Willy-Brandt-Realschule

Am 27. Januar 2026, dem Gedenktag für Opfer des Nationalsozialismus, erinnerten Schüler:innen der Willy-Brandt-Realschule in Herten an den Widerstand, den jüdische Menschen gegen das NS-Regime geleistet haben. Unterstützt wurden die Schüler:innen der 10. Jahrgangsstufe von der Stadt Herten, dem Förderverein „Demokratie Leben“ sowie von den ZUKUNFTSWERKERN.

Von links: Andreas Sondermann, Schulleiter der Willy-Brandt-Schule Herten, Markus Werner, Vorsitzender des Fördervereins der Willy-Brandt-Schule, sowie Dr. Bernhard Kasperek, Vorsitzender des Vorstands von DIE ZUKUNFTSWERKER

Mehr als 600 Schüler:innen und weitere Interessierte besuchten die Ausstellung in der Willy-Brand-Schule und bestaunten verschiedenste multimediale Ausstellungsstücke: vom virtuellen Rundgang durch das weltbekannte Anne-Frank-Haus in Amsterdam über Kurzfilme bis zu den eigens für die Aufstellung aufgenommenen Podcasts „Die Welle“. Mit emotionalen Installationen wie gebastelten Collagen, Zeichnungen und den „Erinnerungskoffern“ erinnerten die Schüler:innen an Opfer des NS-Regimes und berichteten von den Geschichten und Schicksalen dieser Menschen.

Doch die Ausstellung sollte nicht nur in die Vergangenheit blicken: Indem sich die Schüler:innen mit dem Thema „Rassismus“ auseinandergesetzt haben, eröffneten sie kritische Perspektiven auf unsere heutige Gesellschaft und was jede:r Einzelne tun kann, um „Nie wieder“, der Warnruf der Holocaust-Erinnerungsbewegung, auch in Zukunft Realität werden zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

Trafen sich in der CreativWerkstatt, um über das Projekt „AlphaStarter“ miteinander zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen: Hermann Pieper (Beigeordneter für Bildung und Soziales), Christoph Schenk (Schulleiter der Martin-Luther-Schule), Bürgermeister Fred Toplak, Christine Fester (VHS Herten-Studienleiterin für Sprachen, Arbeit und Beruf, Digitales), Verena Cornely Harboe (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Bernhard Kasperek (Stiftung Die Zukunftswerker), Kai Heppelmann (stellvertretender Schulleiter der Willy-Brandt-Schule) und Stefanie Dobberke (Leiterin des Amtes für außerschulische Bildung und Kultur der Stadt Herten) (v. l.). (Foto: Stadt Herten_Jana Putze)

ZUKUNGFTSWERKER unterstützen Sprachförderung mit „AlphaStarter“

Ein innovatives Bildungsangebot für neu zugewanderte Jugendliche hat die Volkshochschule (VHS) Herten mit „AlphaStarter“ ins Leben gerufen. Ziele dieses Projekts: Schüler:innen der Sekundarstufe I mit speziellen Alphabetisierungsbedarfen besonders zu fördern und ihnen so eine schnellere Teilnahme am Regelunterricht zu ermöglichen.

„AlphaStarter“ ist ein Kooperationsprojekt mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB), mehreren weiterführenden Schulen in Herten und den ZUKUNFTSWERKERN.

Seit September 2025 nehmen Schüler:innen des Städtischen Gymnasiums, der Rosa-Parks-, Martin-Luther- und der Willy-Brandt-Schule an dem Programm teil. Unterrichtet werden sie in Gruppen an fünf Vormittagen pro Woche in der CreativWerkstatt unter der Anleitung von zwei erfahrenen Lehrkräften, die in Deutsch als Zweitsprache und Alphabetisierung qualifiziert sind.

Eine Besonderheit des Projekts ist die wissenschaftliche Beratung durch den Lehrstuhl von Prof. Dr. Heine an der Ruhr-Universität Bochum. Zum Wintersemester 2025 wurde eigens ein neues Seminarangebot geschaffen, durch das Lehramtsstudierende seit Oktober im „AlphaStarter“-Unterricht hospitieren und eigene Lehrversuche durchführen können. Damit fließen aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Lehre direkt in die Praxis ein – und umgekehrt.

„Ich freue mich, dass wir Schüler:innen durch das Projekt ,AlphaStarter‘ eine schnellere und verbesserte Teilnahme am Regelunterricht ermöglichen und somit die Möglichkeiten der Integration sowie die Aussicht auf eine Teilhabe an der Lebens- und Erwerbswelt stärken. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement“, so Bürgermeister Fred Toplak. Hermann Pieper, Beigeordneter für Bildung und Soziales, schließt sich diesem Dank an und berichtet vom ersten sichtbaren Erfolg: „An den beteiligten Schulen zeigt sich bereits jetzt, dass das Projekt nicht nur Kinder und Jugendliche mit Alphabetisierungsbedarf fördert, sondern auch Lehrkräfte entlastet, weil die Alphabetisierung ausgelagert wurde.“

Stefanie Dobberke, Amtsleiterin für außerschulische Bildung und Kultur, fügt hinzu: „Die Erfahrungen der ersten Monate helfen uns dabei, das Angebot weiterzuentwickeln und noch besser an die Bedürfnisse in Herten anzupassen.“ Dazu steht die VHS Herten mit allen Beteiligten weiterhin im Austausch.

Das Projekt „AlphaStarter“ wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Unterstützung der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER finanziert. Bereits jetzt steht fest, dass das Projekt 2026 fortgeführt wird.

 

Trafen sich in der CreativWerkstatt, um über das Projekt „AlphaStarter“ miteinander zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen: Hermann Pieper (Beigeordneter für Bildung und Soziales), Christoph Schenk (Schulleiter der Martin-Luther-Schule), Bürgermeister Fred Toplak, Christine Fester (VHS Herten-Studienleiterin für Sprachen, Arbeit und Beruf, Digitales), Verena Cornely Harboe (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Bernhard Kasperek (Stiftung Die Zukunftswerker), Kai Heppelmann (stellvertretender Schulleiter der Willy-Brandt-Schule) und Stefanie Dobberke (Leiterin des Amtes für außerschulische Bildung und Kultur der Stadt Herten) (v. l.). (Foto: Stadt Herten_Jana Putze)

Trafen sich, um über das Projekt „AlphaStarter“ zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen (v.l.): Hermann Pieper (Beigeordneter für Bildung und Soziales), Christoph Schenk (Schulleiter der Martin-Luther-Schule), Hertens Bürgermeister Fred Toplak, Christine Fester (VHS Herten-Studienleiterin für Sprachen, Arbeit und Beruf, Digitales), Verena Cornely Harboe (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Bernhard Kasperek (Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER), Kai Heppelmann (stellv. Schulleiter der Willy-Brandt-Schule) und Stefanie Dobberke (Leiterin des Amtes für außerschulische Bildung und Kultur der Stadt Herten). Foto: Stadt Herten/Jana Putze

Foto: Pexels/Roman Odintsov

Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag 2026: Willy-Brandt-Realschule lädt interessierte Bürger:innen ein

Am 27. Januar 2026 gestalten die Schüler:innen und Lehrer:innen der Willy-Brandt-Realschule eine Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag in Kooperation mit der Stadt Herten. Eingeladen sind nicht nur Schüler:innen ab der Jahrgangsstufe 10 aller weiterführenden Schulen in Herten, sondern auch weitere interessierte Bürger:innen. Erwartet werden rund 600 Gäste. Die Ausstellung kann von 15 bis 17 Uhr in der Willy-Brandt-Realschule besichtigt werden.

Ziel der Ausstellung ist, das Motto „Niemals vergessen“ zu verdeutlichen und Besucher:innen rund um das Thema „Widerstand in der NS-Zeit“ zu informieren und sensibilisieren, um auch aktuell jeglicher Form von Extremismus entgegen treten zu können.

Den Auftakt der Projektphase macht ein thematisch passendes Theaterstück „Engel mit nur einem Flügel“ (Theater Töfte), das von der „VHS Herten – Demokratie leben“ finanziert wird.

Mit ihrer finanziellen Förderung unterstützen die ZUKUNFTSWERKER die Anschaffung von technischem Zubehör für die Erstellung der multimedialen Installationen, u.a. eines virtuellen Rundgangs durch das Anne-Frank-Haus, der Podcasts „Die Welle“ und Collagen.

Große Augen dank ZUKUNFTSWERKER: Mobiles Planetarium begeistert Schüler:innen

Einmal in den Weltraum und zurück – und das in einer Schulstunde. Das geht – wenn auch nur virtuell.

Mit einem mobilen Planetarium haben Deutschlehrer:innen der 6. Klasse an der Rosa-Parks-Schule Herten ihren Schüler:innen das aktuelle Thema „Reisen ins All“ nähergebracht. Im aufblasbaren eduDome konnten die Schüler:innen eine exklusive Planetariumsshow rund um die erste Mondlandung genießen, natürlich mit den zugehörigen Licht- und Soundeffekten.

Möglich wurde dieser kurzfristige Weltall-Ausflug durch die ZUKUNFTSWERKER und ihre finanzielle Unterstützung. Diese Unterstützung hat bei den Schüler:innen für viel Staunen, große Augen und Begeisterung gesorgt.

ZUKUNFTSWERKER auf dem SPK-Stiftungsforum

Erfahren, wie engagierte Menschen im Vest Gemeinwohl schaffen: Das konnten die Teilnehmenden des Stiftungsforum der Sparkasse Vest im Oktober. Da durften auch DIE ZUKUNFTSWERKER nicht fehlen: Stefan Prott, Mitglied im Vorstand der ZUKUNFTSWERKER, führte als Moderator durch ein abwechslungsreiches Programm aus kurzen Talks, Diskussionen und eine interaktive Fragerunde, während Dr. Bernhard Kasperek, Vorstandsvorsitzender, in einem Workshop die Stiftung vorstellte und darüber informierte, wie die Gründung der eigenen Stiftung gelingt.

Besonderen Anklang fanden bei den Besucherinnen und Besuchern des Forums die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit „Lebensperspektiven für benachteiligte Kinder und Jugendliche erweitern“ und „Erinnerung an den Holocaust und Kampf gegen Antisemitismus fördern“. Doch auch die bisherigen Projekte aus den Bereichen Kulturförderung oder Ausbildung sowie die Förderung regionaler Akteure stießen auf das Interesse der Workshop-Teilnehmenden.

Lesepaten für Herten: ZUKUNFTSWERKER finanzieren Fortbildung zur Leseförderung

Seit August 2022 besteht die Lesepaten-Initiative Herten, die an neun Hertener Schulen tätig ist. Im September hat die Initiative eine Fortbildung im Bürgerhaus Herten ausgerichtet – finanziert von der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER. Unter dem Titel „Wunder-Welten erlebbar machen“ hielten Referent:innen vom Bundesverband Leseförderung Vorträge über die Stufen des Lesenlernens, vom Vorschulkind bis zum Einschulungsalter. Die Expert:innen erklärten neben theoretischen Grundlagen auch, wie Lesepat:innen die Schüler:innen individuell unterstützen können, z.B. mit vielfältigen Übungen oder Spielen zum Erlernen und Automatisieren des Lesens.

Ziel der Lesepaten-Initiative ist es, die Lesefähigkeit zu verbessern, den Wortschatz von Kindern zu erweitern und Freude an Büchern zu fördern. Neue Interessenten für die Arbeit als Lesepat:innen sind herzlich willkommen und können sich jederzeit melden unter lesepaten-initiative@web.de.

Das Leben ist (k)ein Ponyhof: ZUKUNFTSWERKER ermöglichen mehrtätigen Reitausflug für Schüler:innen

Mit insgesamt 14 Schüler:innen konnte die Rosa-Parks-Schule Herten vier großartige Tage auf einem Reiterhof im Emsland verbringen. Die Kinder waren ausnahmslos begeistert und konnten viele bereichernde Erfahrungen sammeln. Die theoretischen Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit dem Pferd, die sie im Rahmen eines Kurses vorher angesammelt hatten, konnten sie auf der Fahrt praktisch vertiefen und anwenden. Alle Schüler:innen waren am Ende der vier Tage in der Lage, eigenständig ein Pony zu führen und zu reiten. Dabei lernten sie vor allem auch, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. So konnte die Fahrt einen wertvollen Beitrag zu unserer Beziehungsarbeit mit den Schüler:innen und auch zwischen den Kindern untereinander leisten.

Ermöglicht wurden Fahrt und Aufenthalt auf dem Reiterhof durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER.