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„Herten liest besonders“: Vorleseprojekt mit Hertener Freiwilligenagentur ab 2026

2026 startet die Freiwilligenagentur Herten ein neues Kulturprojekt, das die Lesekultur in Herten auf unkonventionelle Weise fördern möchte: „Herten liest besonders“ . Gefördert wird die Agentur dabei von den ZUKUNFTSWERKERN.

Ab dem 26. Februar 2026 findet jeden letzten Sonntag im Monat eine Lesung an einem ungewöhnlichen oder besonderen Ort statt – dort, wo man Literatur normalerweise nicht erwartet: im Schwimmbad, im Straßenbahndepot, auf den Wassertürmen oder an anderen überraschenden Orten der Stadt.

Ziel ist es, vor allem Kinder, Familien und junge Menschen für das Lesen zu begeistern, neue Zielgruppen zu erreichen und die Vielfalt der Literatur sichtbar zu machen.

Durch sorgfältig kuratierte Lesungen lokaler Autor:innen, Künstler:innen, Vorleser:innen und Kinder entsteht ein besonderes Erlebnis, das Inhalte und Orte kreativ miteinander verbindet.

Diese Termine stehen bereits fest:

22. Februar 2026, 11 bis 13 Uhr // Umwelt-Werkstatt der Diakonie Recklinghausen
Lesung „Der Bär auf dem Försterball“ mit Uwe Rabe

29. März 2026, 11 bis 13 Uhr // Straßenbahn vor dem Depot
Vortrag rund um Bewegung und Verkehr mit Michael Feller, Geschäftsführer der Vestischen Straßenbahnen

26. April 2026, 11 bis 13 Uhr // tba

31. Mai 2026 // Schlosskapelle
Lesung „Tami findet neue Freunde“ mit Autorin Eva Ernst

Trafen sich in der CreativWerkstatt, um über das Projekt „AlphaStarter“ miteinander zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen: Hermann Pieper (Beigeordneter für Bildung und Soziales), Christoph Schenk (Schulleiter der Martin-Luther-Schule), Bürgermeister Fred Toplak, Christine Fester (VHS Herten-Studienleiterin für Sprachen, Arbeit und Beruf, Digitales), Verena Cornely Harboe (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Bernhard Kasperek (Stiftung Die Zukunftswerker), Kai Heppelmann (stellvertretender Schulleiter der Willy-Brandt-Schule) und Stefanie Dobberke (Leiterin des Amtes für außerschulische Bildung und Kultur der Stadt Herten) (v. l.). (Foto: Stadt Herten_Jana Putze)

ZUKUNGFTSWERKER unterstützen Sprachförderung mit „AlphaStarter“

Ein innovatives Bildungsangebot für neu zugewanderte Jugendliche hat die Volkshochschule (VHS) Herten mit „AlphaStarter“ ins Leben gerufen. Ziele dieses Projekts: Schüler:innen der Sekundarstufe I mit speziellen Alphabetisierungsbedarfen besonders zu fördern und ihnen so eine schnellere Teilnahme am Regelunterricht zu ermöglichen.

„AlphaStarter“ ist ein Kooperationsprojekt mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB), mehreren weiterführenden Schulen in Herten und den ZUKUNFTSWERKERN.

Seit September 2025 nehmen Schüler:innen des Städtischen Gymnasiums, der Rosa-Parks-, Martin-Luther- und der Willy-Brandt-Schule an dem Programm teil. Unterrichtet werden sie in Gruppen an fünf Vormittagen pro Woche in der CreativWerkstatt unter der Anleitung von zwei erfahrenen Lehrkräften, die in Deutsch als Zweitsprache und Alphabetisierung qualifiziert sind.

Eine Besonderheit des Projekts ist die wissenschaftliche Beratung durch den Lehrstuhl von Prof. Dr. Heine an der Ruhr-Universität Bochum. Zum Wintersemester 2025 wurde eigens ein neues Seminarangebot geschaffen, durch das Lehramtsstudierende seit Oktober im „AlphaStarter“-Unterricht hospitieren und eigene Lehrversuche durchführen können. Damit fließen aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Lehre direkt in die Praxis ein – und umgekehrt.

„Ich freue mich, dass wir Schüler:innen durch das Projekt ,AlphaStarter‘ eine schnellere und verbesserte Teilnahme am Regelunterricht ermöglichen und somit die Möglichkeiten der Integration sowie die Aussicht auf eine Teilhabe an der Lebens- und Erwerbswelt stärken. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement“, so Bürgermeister Fred Toplak. Hermann Pieper, Beigeordneter für Bildung und Soziales, schließt sich diesem Dank an und berichtet vom ersten sichtbaren Erfolg: „An den beteiligten Schulen zeigt sich bereits jetzt, dass das Projekt nicht nur Kinder und Jugendliche mit Alphabetisierungsbedarf fördert, sondern auch Lehrkräfte entlastet, weil die Alphabetisierung ausgelagert wurde.“

Stefanie Dobberke, Amtsleiterin für außerschulische Bildung und Kultur, fügt hinzu: „Die Erfahrungen der ersten Monate helfen uns dabei, das Angebot weiterzuentwickeln und noch besser an die Bedürfnisse in Herten anzupassen.“ Dazu steht die VHS Herten mit allen Beteiligten weiterhin im Austausch.

Das Projekt „AlphaStarter“ wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Unterstützung der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER finanziert. Bereits jetzt steht fest, dass das Projekt 2026 fortgeführt wird.

 

Trafen sich in der CreativWerkstatt, um über das Projekt „AlphaStarter“ miteinander zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen: Hermann Pieper (Beigeordneter für Bildung und Soziales), Christoph Schenk (Schulleiter der Martin-Luther-Schule), Bürgermeister Fred Toplak, Christine Fester (VHS Herten-Studienleiterin für Sprachen, Arbeit und Beruf, Digitales), Verena Cornely Harboe (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Bernhard Kasperek (Stiftung Die Zukunftswerker), Kai Heppelmann (stellvertretender Schulleiter der Willy-Brandt-Schule) und Stefanie Dobberke (Leiterin des Amtes für außerschulische Bildung und Kultur der Stadt Herten) (v. l.). (Foto: Stadt Herten_Jana Putze)

Trafen sich, um über das Projekt „AlphaStarter“ zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen (v.l.): Hermann Pieper (Beigeordneter für Bildung und Soziales), Christoph Schenk (Schulleiter der Martin-Luther-Schule), Hertens Bürgermeister Fred Toplak, Christine Fester (VHS Herten-Studienleiterin für Sprachen, Arbeit und Beruf, Digitales), Verena Cornely Harboe (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum), Dr. Bernhard Kasperek (Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER), Kai Heppelmann (stellv. Schulleiter der Willy-Brandt-Schule) und Stefanie Dobberke (Leiterin des Amtes für außerschulische Bildung und Kultur der Stadt Herten). Foto: Stadt Herten/Jana Putze

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Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag 2026: Antrag der Willy-Brandt-Realschule in Herten bewilligt

Am 27. Januar 2026 gestalten die Schüler:innen und Lehrer:innen der Willy-Brandt-Realschule eine Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag in Kooperation mit der Stadt Herten. Eingeladen sind nicht nur Schüler:innen ab der Jahrgangsstufe 10 aller weiterführenden Schulen in Herten, sondern auch weitere interessierte Bürger:innen. Erwartet werden rund 600 Gäste.

Ziel der Ausstellung ist, das Motto „Niemals vergessen“ zu verdeutlichen und Besucher:innen rund um das Thema „Widerstand in der NS-Zeit“ zu informieren und sensibilisieren, um auch aktuell jeglicher Form von Extremismus entgegen treten zu können.

Den Auftakt der Projektphase macht ein thematisch passendes Theaterstück „Engel mit nur einem Flügel“ (Theater Töfte), das von der „VHS Herten – Demokratie leben“ finanziert wird.

Mit ihrer finanziellen Förderung unterstützen die ZUKUNFTSWERKER die Anschaffung von technischem Zubehör für die Erstellung der multimedialen Installationen.

Große Augen dank ZUKUNFTSWERKER: Mobiles Planetarium begeistert Schüler:innen

Einmal in den Weltraum und zurück – und das in einer Schulstunde. Das geht – wenn auch nur virtuell.

Mit einem mobilen Planetarium haben Deutschlehrer:innen der 6. Klasse an der Rosa-Parks-Schule Herten ihren Schüler:innen das aktuelle Thema „Reisen ins All“ nähergebracht. Im aufblasbaren eduDome konnten die Schüler:innen eine exklusive Planetariumsshow rund um die erste Mondlandung genießen, natürlich mit den zugehörigen Licht- und Soundeffekten.

Möglich wurde dieser kurzfristige Weltall-Ausflug durch die ZUKUNFTSWERKER und ihre finanzielle Unterstützung. Diese Unterstützung hat bei den Schüler:innen für viel Staunen, große Augen und Begeisterung gesorgt.

ZUKUNFTSWERKER auf dem SPK-Stiftungsforum

Erfahren, wie engagierte Menschen im Vest Gemeinwohl schaffen: Das konnten die Teilnehmenden des Stiftungsforum der Sparkasse Vest im Oktober. Da durften auch DIE ZUKUNFTSWERKER nicht fehlen: Stefan Prott, Mitglied im Vorstand der ZUKUNFTSWERKER, führte als Moderator durch ein abwechslungsreiches Programm aus kurzen Talks, Diskussionen und eine interaktive Fragerunde, während Dr. Bernhard Kasperek, Vorstandsvorsitzender, in einem Workshop die Stiftung vorstellte und darüber informierte, wie die Gründung der eigenen Stiftung gelingt.

Besonderen Anklang fanden bei den Besucherinnen und Besuchern des Forums die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit „Lebensperspektiven für benachteiligte Kinder und Jugendliche erweitern“ und „Erinnerung an den Holocaust und Kampf gegen Antisemitismus fördern“. Doch auch die bisherigen Projekte aus den Bereichen Kulturförderung oder Ausbildung sowie die Förderung regionaler Akteure stießen auf das Interesse der Workshop-Teilnehmenden.

Lesepaten für Herten: ZUKUNFTSWERKER finanzieren Fortbildung zur Leseförderung

Seit August 2022 besteht die Lesepaten-Initiative Herten, die an neun Hertener Schulen tätig ist. Im September hat die Initiative eine Fortbildung im Bürgerhaus Herten ausgerichtet – finanziert von der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER. Unter dem Titel „Wunder-Welten erlebbar machen“ hielten Referent:innen vom Bundesverband Leseförderung Vorträge über die Stufen des Lesenlernens, vom Vorschulkind bis zum Einschulungsalter. Die Expert:innen erklärten neben theoretischen Grundlagen auch, wie Lesepat:innen die Schüler:innen individuell unterstützen können, z.B. mit vielfältigen Übungen oder Spielen zum Erlernen und Automatisieren des Lesens.

Ziel der Lesepaten-Initiative ist es, die Lesefähigkeit zu verbessern, den Wortschatz von Kindern zu erweitern und Freude an Büchern zu fördern. Neue Interessenten für die Arbeit als Lesepat:innen sind herzlich willkommen und können sich jederzeit melden unter lesepaten-initiative@web.de.

Das Leben ist (k)ein Ponyhof: ZUKUNFTSWERKER ermöglichen mehrtätigen Reitausflug für Schüler:innen

Mit insgesamt 14 Schüler:innen konnte die Rosa-Parks-Schule Herten vier großartige Tage auf einem Reiterhof im Emsland verbringen. Die Kinder waren ausnahmslos begeistert und konnten viele bereichernde Erfahrungen sammeln. Die theoretischen Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit dem Pferd, die sie im Rahmen eines Kurses vorher angesammelt hatten, konnten sie auf der Fahrt praktisch vertiefen und anwenden. Alle Schüler:innen waren am Ende der vier Tage in der Lage, eigenständig ein Pony zu führen und zu reiten. Dabei lernten sie vor allem auch, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. So konnte die Fahrt einen wertvollen Beitrag zu unserer Beziehungsarbeit mit den Schüler:innen und auch zwischen den Kindern untereinander leisten.

Ermöglicht wurden Fahrt und Aufenthalt auf dem Reiterhof durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER. Dafür bedanken sich die Schüler:innen in einem selbst gedrehten und bearbeiteten Video:

Foto: Pexels/JÈSHOOTS

Hertener Jugendliche auf Italienreise: ZUKUNFTSWERKER machen „Kulturschock“ möglich

Der Arbeitskreis Jugendzentrum Nord e.V. hat im Jahr 2024 erstmalig das Projekt „Kulturschock“ für Hertener Jugendliche durchgeführt. Die Idee dahinter ist simpel: Eine ausgewählte Gruppe von Jugendlichen erhält gemeinsam die Möglichkeit, Dinge zu erleben, mit denen sie vorher noch nie in Berührung gekommen sind. So erlebten die ersten Jugendlichen beispielsweise einen Kniggekurs mit mehrgängigem Menü in der Recklinghäuser Engelsburg und machten ihren ersten Tagesausflug über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus nach Amsterdam. Mit diesen Erlebnissen sollen junge Menschen erfahren, dass es sich lohnt, Teil der Mehrheitsgesellschaft zu sein, für seine Wünsche zu arbeiten und vor allem ins Gespräch mit den Mitarbeitenden kommen, um gemeinsam an Ideen für die eigene Zukunft zu arbeiten.

Mit diesem Konzept konnte der Arbeitskreis die Stiftung die ZUKUNFTSWERKER für sich gewinnen. Gemeinsam wurde im Jahr 2025 ein neuer Baustein hinzugefügt. Eine Gruppe von Jugendlichen erhielt die Möglichkeit, auf eine Bildungsfahrt nach Italien zu fahren. Alle Teilnehmenden hatten zuvor noch nie eine Urlaubsreise ins Ausland gemacht. Um für das Projekt und alle seine Bausteine genug Budget zu erwirtschaften und sich als selbstwirksam zu erleben, veranstalteten die Jugendlichen, gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Jugendzentrums und der Stiftung, ein Charity-Dinner mit italienischem Motto. Hierzu wurden knapp 40 Personen aus der Hertener Stadtgesellschaft eingeladen. Diese belohnten die Jugendlichen, im Anschluss an das Dinner, mit einer Spende. Die ZUKUNFTSWERKER fungierten hierbei auch als Ankerstiftung, welche mit einer Zuwendung in Höhe von 2.500 € den Startschuss für alle Spenderinnen und Spender gab. Durch die großzügigen Spenden von Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen konnten die Jugendlichen sich ihren Traum erfüllen und ihre harte Arbeit wurde belohnt. Darüber hinaus konnten auch für die weiteren Projektbausteine sowie für den Kinderbereich des Hauses Spenden akquiriert werden.

Ende Juli ging es für insgesamt neun Tage in die toskanischen Berge. Hier hatten sie sich gemeinsam ein tolles Programm überlegt: Ein kultureller Tagesausflug nach Florenz, eine Wanderung durch die wunderschönen italienischen Berglandschaften, ein gemeinsamer Pizza-Workshop bei Einheimischen und Ausflüge ans Meer standen ebenso auf dem Programm, wie gemeinsame Gruppenzeit. Für alle Teilnehmenden war es ein einmaliges Erlebnis, für viele das erste Mal, dass sie einen Strand sehen und im Meer schwimmen konnten. Die Jugendlichen schickten Postkarten an ihre Lieben daheim, tranken zum ersten Mal einen echten italienischen Espresso und staunten über das beeindruckende Bergpanorama. Erlebnisse, die für viele Menschen zu einem Auslandsaufenthalt dazugehören, waren für die ausgewählten Jugendlichen etwas ganz Besonderes. In ihrem Alltag hatten solche Eindrücke zuvor noch nie stattgefunden.

Die Stiftung die ZUKUNFTSWERKER hat dem Arbeitskreis bereits zugesagt, auch im Jahr 2026 das Projekt und die damit verbundene Bildungsfahrt zu unterstützen. Die nächste Gruppe von Jugendlichen steht bereits in den Startlöchern, um sich beim zweiten Charity-Dinner ihr Budget für das nächste Jahr zu erwirtschaften.

 

Impressionen der Bildungsfahrt 2025 gibt es in diesem Video:

ZUKUNFTSWERKER unterstützt die MLS TanzCompany: Engagement für junge Talente in Herten

Die Stiftung ZUKUNFTSWERKER freut sich, die MLS TanzCompany zu unterstützen. Die TanzCompany, gegründet im Jahr 2017, hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in der Hertener Kulturszene etabliert. Mit Auftritten wie auf der Zeche Schlägel und Eisen sowie dem zweiten Platz beim Landessportfest „Tanzende Schulen“ 2018 in Ibbenbüren konnte die Gruppe bereits beachtliche Erfolge feiern.

Ein besonderes Anliegen der MLS TanzCompany ist die Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie die Integration durch gemeinsames Tanzen. Das starke Teamgefühl, das über die Jahre gewachsen ist, wird durch Disziplin, Zusammenhalt und Ehrgeiz immer weiter gestärkt. Die Gruppe engagiert sich zudem regelmäßig bei der Gestaltung des Volkstrauertages in Herten und Westerholt in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Gesellschaftslehre.

Am 9. Juli 2025 stand für die jungen Tänzerinnen und Tänzer ein besonderes Highlight an: die Teilnahme am „School Dance Contest“ in Hagen. Dieses Event hat der TanzCompany die Möglichkeit geboten, ihre pädagogische und tänzerische Entwicklung einem breiten Publikum zu präsentieren und das Gemeinschaftsgefühl weiter zu stärken.

Um die Teilnahme am Wettbewerb zu ermöglichen, war die TanzCompany auf Unterstützung für den notwendigen Bustransfer angewiesen. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 790 Euro. Dank des Engagements der ZUKUNFTSWERKER konnte diese Hürde erfolgreich genommen und die Teilnahme ermöglicht werden.

 

Für demokratische Kompetenz und Partizipation: Förderantrag der Achtenbeckschule bewilligt

Die Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER freut sich, bekannt zu geben, dass im Rahmen des Förderschwerpunkts „Lebensperspektiven erweitern“ ein Antrag der Achtenbeckschule aus Herten bewilligt wurde.

Die Achtenbeckschule, eine städtische Förderschule mit den Schwerpunkten Sprache, Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung, legt großen Wert auf gelebte Demokratie und Partizipation. Die Schülervertretung (SV) spielt hierbei eine zentrale Rolle, indem sie die Interessen der Schülerinnen und Schüler vertritt und aktiv an der Gestaltung des Schullebens mitwirkt.

Um das Engagement der gewählten Vertreterinnen und Vertreter nachhaltig zu stärken, plant die Schule zukünftig eine jährliche, zweitägige SV-Fahrt. Ziel dieser Fahrt ist es, die Teamarbeit zu verbessern, Verantwortungsbewusstsein zu fördern und in Workshops die demokratischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu erweitern. Dabei setzt die Schule auf erlebnisorientierte Lernformate, die den Teamgeist und die Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler stärken.

Da der Schule dafür keine zusätzlichen schulischen Mittel zur Verfügung stehen und die meisten Familien der Schülerschaft die entstehenden Kosten aufgrund fehlender sozio-ökonomischer Ressourcen nicht tragen können, ist die Unterstützung von Partnern aus der Region unerlässlich. Dank der Bewilligung des Förderantrags durch die Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER kann dieses wertvolle Projekt nun realisiert werden.

Das Projekt ist eine der ersten Förderungen für Schulen in Herten. „Die Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER ist stolz darauf, die Achtenbeckschule bei diesem wichtigen Vorhaben zu unterstützen und somit einen Beitrag zur Förderung der demokratischen Bildung und Partizipation zu leisten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Bernhard Kasperek.

Im  Förderschwerpunkt „Lebensperspektiven erweitern“ können jederzeit Anträge an die Stiftung DIE ZUKUNFTSWERKER gerichtet werden – dafür genügt eine einseitige, formlose Erläuterung des   Förderprojektes unter Angabe der beantragten  Mittel. Der Förderrahmen sieht jährlich bis zu 2.500 Euro pro Schule vor; die Mittel können auch für mehrere Jahre beantragt werden. In gut begründeten Einzelfällen sind auch größere Förderungen möglich, wenn sie den Stiftungszecken dienen.