Ein starkes Zeichen gegen Sucht: Drogenpräventionstheater an der Willy-Brandt-Realschule Herten
Alkohol, Vapes oder Social-Media-Trends: Jugendliche kommen in ihrem Alltag früh mit dem Thema Suchtmittel in Berührung. Um Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, Risiken realistisch einzuschätzen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, hat die Willy-Brandt-Realschule Herten ein besonderes Präventionsprojekt umgesetzt. Mit Unterstützung der Stiftung Die Zukunftswerker gastierte das Theaterstück „Von Gras zu Crystal“ des Weimarer Kultur-Express an der Schule.

Intensiver Einstieg und bewegende Vorstellung
Bereits im Vorfeld bereitete sich der gesamte 8. Jahrgang gemeinsam mit der Schulsozialarbeit intensiv auf den Theatertag vor. Ein interaktives Drogenquiz zeigte rasch, wie groß das Interesse und der Redebedarf der Jugendlichen an dem Thema waren.
Das anschließende Theaterstück von Katrin Heinke erzählte die emotionale Geschichte zweier bester Freundinnen, deren Freundschaft durch den schleichenden Weg in die Drogenabhängigkeit auf eine harte Probe gestellt wird – ein Stück, das auf wahren Begebenheiten beruht und bei den rund 120 Jugendlichen tiefen Eindruck hinterließ.

Im Anschluss nutzten die Schülerinnen und Schüler die Chance, in einer offenen Gesprächsrunde Fragen an die Darstellerinnen zu stellen und darüber zu sprechen, wo betroffene Jugendliche im Ernstfall Hilfe finden können.
Aufklärung stärken und Tabus brechen
Drogenprävention bedeutet, nah an der Lebenswelt junger Menschen zu sein, ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klaren Antworten und verlässlichen Ansprechpartnern.

Dazu unterstreicht Dr. Bernhard Kasperek (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Die Zukunftswerker): „Präventionsarbeit an Schulen ist eine Investition in ein gesundes und selbstbestimmtes Aufwachsen. Es ist uns ein großes Anliegen, Jugendliche darin zu stärken, Gefahren frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Unterstützung zu suchen.“
Dank der Förderung durch Die Zukunftswerker konnte dieses wichtige Projekt realisiert werden. Es hat gezeigt, wie wirkungsvoll Theater und offene Gespräche sein können, um Tabuthemen greifbar zu machen und Jugendlichen zu signalisieren: Ihr seid mit euren Sorgen nicht allein!



